Espressomaschinen im Test bei Stiftung Warentest (12/2014)



Kaffeemühlen Vergleich 2014Um einen guten Start in den Tag zu haben, ist für viele Deutsche der morgendliche Kaffee nicht wegzudenken. Besonders beliebt und praktisch sind hier Vollautomaten, denn es genügt ein Knopfdruck und der Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato kommt fertig aus der Maschine. Was für einen guten Kaffee wichtig ist und welche Vollautomaten den besten Kaffee produzieren, hat die Stiftung Warentest in ihrem großen Produktcheck bezüglich Espressomaschinen herausgefunden.

Kaffeegenuss ist von der richtigen Einstellung der Espressomaschine abhängig

Die Werkseinstellung der Espressomaschine ist zwar oft gut, aber es geht immer noch besser, denn bei den von der Stiftung Warentest getesteten Vollautomaten ist es möglich individuelle Einstellungen vorzunehmen, um so den Kaffee an den persönlichen Geschmack anzupassen. Entscheidet, wie sich das Kaffeearoma entfaltet, ist der Mahlgrad, die Kaffeemenge und das Getränkevolumen. Hier gilt, je feiner der Mahlgrad, desto kräftiger schmeckt der Espresso. Auch mit der Kaffeemenge lässt sich die Stärke beeinflussen, denn eine höhere Kaffeemenge sorgt für einen bittereren Geschmack. Das Getränkevolumen wirkt sich vor allem auf die Crema aus. Je mehr Wasser man benutzt, um den Kaffee aufzubrühen, desto mehr Crema erhält man. Allerdings verändert sich auch der Geschmack des Kaffees, er wird weniger rauchig, weniger bitter und weniger säuerlich. Am besten ist es, die verschiedenen Einstellungen der eigenen Espressomaschine durchzuprobieren, bis man den Kaffee seinem persönlichen Geschmack angepasst hat.

Regelmäßige Reinigung ist Pflicht

Ein wichtiger Punkt, um lange Freude an der Espressomaschine zu haben, ist eine regelmäßige und gründliche Reinigung. Dazu zählt eine tägliche Reinigungsprozedur, die das Spülen des Milchsystems, das Ausleeren des Tresterbehälters und das Reinigen der Tropfschale beinhalten. Zusätzlich spülen die meisten Maschinen die Leitungen beim Ein- und Ausschalten  kurz automatisch durch. So wird eine Keimbildung vermieden. Um Schimmel vorzubeugen ist aber ab und zu auch eine gründliche Reinigung von Nöten, die ein spezielles Reinigungsmittel erfordert. Diese Tätigkeit übernimmt ein Reinigungsprogramm der Maschine, lediglich die Brühgruppe muss, sofern das technisch möglich ist, aus der Maschine genommen werden und per Hand abgespült werden.

De’Longhi und Seaco teilen sich den Testsieg

Die De’Longhi Autentica Cappuccino und die Seaco Moltio HD teilen sich den ersten Platz. Die Experten loben die Belastbarkeit der beiden Maschinen und dass sie guten Espresso und Milchschaum produzieren. Kritik gibt es lediglich für die Handhabung, da bei der De’Longhi die Milchdüse sehr nah am Milchbehälter sitzt, passen keine breiten Tassen darunter und der Bohnenbehälter ist recht klein. Bei der Seaco wurde bemängelt, dass die Milchdüse zum Reinigen auseinander gebaut werden muss und dass sich die Düse für heißes Wasser während des Betriebs abnehmen lässt.

Der vollständige Test ist auf der Seite der Stiftung Warentest nachzulesen.