Online Nachhilfe 2015 im Test – Aktuelle Anbieter im Vergleich


Jedes Kind besitzt seine eigenen Stärken und Schwächen. So kommt es auch in der Schule häufig vor, dass einem einige Fächer sehr leicht fallen und andere Fächer für große Probleme sorgen. Um trotzdem das Schuljahr mit guten Noten zu beenden, hilft Nachhilfe-Unterricht. Wir haben uns verschiedene Konzepte der Online Nachhilfe einmal angeschaut.


Experte


Tutoria: Klassische Vermittlung – 
Wer bisher noch durch ein Inserat in der Zeitung oder einen Zettel in der Schule nach einem Nachhilfe-Lehrer sucht, der kann sich das Leben ein kleines wenig einfacher machen und auf Tutoria gehen. Tutoria vermittelt Nachhilfe-Unterricht. In die Suchmaske werden alle benötigten Informationen wie Schulklasse, Postleitzahlen-Gebiet und das gewünschte Fach angegeben und schon werden einem viele verschiedene Nachhilfe-Lehrer vorgeschlagen. Diese kommen im Normalfall zu dir nach Hause; der Unterricht kann aber auch per Video-Chat stattfinden. Die Auswahl an Lehrern ist groß. Mit Hilfe von Bewertungen und Zertifikaten kann man den Wunsch-Lehrer auswählen und kontaktieren. Merkt man bereits in den ersten Stunden, dass Lehrer und Kind nicht zusammen passen, gibt es eine Geld-zurück-Garantie. Angeboten werden alle Fächer, von der 1. bis zur 13. Klasse. Auch Studienfächer und Kurse für Erwachsene werden von Tutoria vermittelt. Neben der Vermittlung und der einfachen Organisation bietet Tutoria weitere Angebote. So gibt es für jedes Fach eine Lernanalyse, die den Fortschritt des Schülers dokumentiert und eine pädagogische Beratung, die Eltern bei jeglichen schulischen Fragen unterstützt. 45 Minuten kosten im Durchschnitt 15 – 25 Euro, Tutoria selbst berechnet zusätzlich eine Monatsgebühr von 9 Euro. Fazit: Tutoria ist eine einfache Möglichkeit, um einen passenden Nachhilfe-Lehrer möglichst schnell und einfach zu finden.

 

Video Tutoria 

 

Scoyo: Spielerisch lernen –  Scoyo nutzt die Möglichkeiten, die einem das Web 2.0 bietet – Das Zauberwort ist interaktives Lernen. Anstatt ein- bis zweimal die Woche für eine Stunde einen Nachhilfe-Lehrer engagieren, sollen Schüler von der 1. bis zur 7. Klasse täglich für mindestens 15 Minuten spielerisch lernen. Durch interaktive Geschichten werden die Kinder in eine Abenteuerwelt geschickt, in der sie Aufgaben in sieben verschiedenen Fächern lösen müssen. Besonders beeindruckend ist der Elternbereich. In diesem Bereich ist es möglich, detaillierte Informationen über die Leistungen der Kinder abzurufen: Lerndauer, Anzahl der Lernsitzungen, Anzahl der richtigen und falschen Antworten und vieles mehr. So sehen Eltern genau, in welchen Bereichen ihre Kinder bereits gut sind und wo noch Handlungsbedarf ist. Für diesen Service verlangt Scoyo, je nach Vertragsdauer, zwischen 15 und 25 Euro im Monat, was ungefähr einer einzelnen Nachhilfe-Stunde entspricht. Zusätzlich gibt es einen 50%-Geschwister-Rabatt. Fazit: Scoyo bietet ein komplett anderes Konzept, welches auf Spaß und einen im Vergleich geringen Preis aufbaut. Wenn akuter Nachhilfe-Bedarf steht, sollte man wohl auf klassischen Nachhilfe-Unterricht zurückgreifen, jedoch ist Scoyo eine super Möglichkeit, um präventiv die schulischen Leistungen zu verbessern und das Kind spielerisch zu fordern und fördern.

 Video Scoyo