Test-Analyse (02/2015) | Das sind die besten Navigationsgeräte


Navigationsgeräte sind nützliche Helfer im Straßenverkehr, die mit immer mehr Features ausgestattet werden. Worauf es bei der Wahl eines Navigationsgerätes aber wirklich ankommt und welche Features Sinn machen, haben wir recherchiert und zusammengefasst.

1. Platz

TomTom Via 135

2. Platz

Falk Neo 550

3. Platz & Preis-Tipp!

TomTom Start 25

TomTom_Via_135_M_Europe_Traffic Falk Neo 550 2nd Edition Test  Tom Tom Start 25 M Hands on Test
>> Artikel lesen >> Artikel lesen >> Artikel lesen

In aller Kürze
Testberichte-Blogger

Unser Platz 1, das TomTom Via 135, ist ein echter Allrounder. Es besticht durch die einfache Bedienung per Sprache und Touch-Screen sowie der guten Routenführung. Das Falk Neo 550 auf Platz 2 punktet mit einem tollen Display und einer guten Menüführung. Wer auf die Sprachsteuerung verzichten kann, ist mit unserem Platz 3, dem TomTom Start 25, das sowohl der aktuelle Testsieger der Stiftung Warentest als auch der Amazon Bestseller ist, bestens beraten.

– Einkaufsführer: Was ist beim Kauf eines Navigationsgerät zu beachten? –

Display – welche Größe ist optimal?

Navigationsgeräte gibt es in unterschiedlichen Displaygrößen. Wichtig ist hier, dass das Display nicht zu groß ist, damit es die Sicht auf die Straße und den Verkehr nicht behindert, allerdings darf es auch nicht zu klein sein. Es muss alles mit einem kurzen Blick erkennbar sein, ansonsten wird der Fahrer ebenfalls vom Straßenverkehr abgelenkt. Durchschnittlich bewegen sich die Displays in einer Größe zwischen 4 – 7 Zoll Bildschirmdiagonale, was optimal ist, um den Überblick über das Verkehrsgeschehen zu behalten.

Befestigungsmöglichkeiten im Auto – welche Systeme gibt es?

Bezüglich der Befestigung des Navigationsgeräts gibt es unterschiedliche Systeme, beispielsweise gibt es Halterungen für das Navigationssystem, die am Armaturenbrett befestigt werden oder Halterungen, die mit einem Saugnapf an der Windschutzscheibe angebracht werden. Beide Befestigungssysteme halten die Navigationsgeräte an ihrem Platz. Letztendlich ist die Entscheidung, welches System man bevorzugt, Geschmackssache.

Stromversorgung – innerhalb und außerhalb des Autos

Innerhalb des Autos läuft die Stromversorgung über die Zigarettenanzünder, außerhalb des Autos gibt es je nach Gerät verschiedene Möglichkeiten:
Viele Geräte können über eine herkömmliche Steckdose im Haus aufgeladen werden, aber längst nicht alle. Außerdem gibt es Navigationssysteme, die sich ausschließlich über den Zigarettenanzünder im Auto mit Strom versorgen lassen, andere können wiederum per USB-Kabel über den PC oder das Notebook aufgeladen werden. Beim Kauf sollte also unbedingt darauf geachtet werden, welche Möglichkeiten das Gerät bezüglich der Stromversorgung bietet.

Bedienung per Hand, Stift, Fernbedingung oder Sprache – welche ist am komfortabelsten?

Auch hinsichtlich der Bedienung gibt es unterschiedliche Möglichkeiten:

Navigationsgeräte Test 2015Per Hand: Die gängigste Art der Bedienung ist mit dem Finger über das Touchdisplay. Diese Handhabung sind die meisten schon von ihrem Smartphone gewohnt, weshalb man hier schon von einer gewissen Routine sprechen kann. Zudem ist die Bedienung über Fingerdruck schnell und einfach, einziger Nachteil ist, dass das Display relativ schnell verschmutzt und regelmäßig gut gereinigt werden muss, um nicht zur Keimquelle zu werden.

Per Stift: Der Wesentliche Vorteil dieser Methode ist, dass das Display weitestgehend sauber bleibt und keine Fettrückstände von den Fingerabdrücken zurück bleibt. Allerdings gestaltet sich die Handhabung des Stiftes sehr kompliziert. Während der Fahrt ist es sogar dem Beifahrer, aufgrund der ständigen Bewegungen des Autos, kaum möglich eine Eingabe zu tätigen. Auch die Gefahr den Stift fallen zu lassen und so vom Verkehr abgelenkt zu werden besteht.

Per Fernbedienung: Für den Beifahrer äußerst praktisch ist die Steuerung des Navigationsgeräts über eine Fernbedienung. Er muss sich nicht nach vorne beugen und nimmt so keine unbequeme Körperhaltung ein und versperrt dem Fahrer nicht die Sicht auf das Display.

Per Sprache: Am komfortabelsten ist mit Sicherheit die Bedienung per Sprachsteuerung. Ohne die Hände vom Lenkrad nehmen zu müssen kann auch der Fahrer die Einstellungen vornehmen. Allerdings ist zu beachten, dass diese Möglichkeit nicht alle Navigationssysteme bieten.

Wichtig: Zu beachten ist unbedingt, dass die Bedienung eines Navigationssystem während der Fahrt verboten ist. Aus diesem Grund sollte der Beifahrer die Einstellung des Geräts übernehmen. Sind außer dem Fahrer keine weiteren Insassen im Auto, sollte ein Parkplatz angefahren oder auf ein Gerät mit Sprachsteuerung zurückgegriffen werden! 

Spar Tipp
++ SPAR-TIPP 09/2017

Unser 1. Platz ist derzeit hier bei Amazon reduziert!


Update von Software und Karten – kostspielig oder kostenlos?

Tom Tom Start 25 M Hands on TestEin wichtiges Entscheidungskriterium für Navigationsgeräte ist, ob die Karten und die Software aktualisiert werden können, da nur aktuelle Karten auch sinnvoll sind. Veraltete Karten bergen das Risiko, dass neue Straßen im System nicht vorhanden sind und so Umwege in Kauf genommen werden müssen. Um dies zu verhindern, sollten die Karten mehrmals pro Jahr aktualisiert werden. Einige Hersteller bieten die Updates der Karten und Software mittlerweile kostenlos an, was für einen guten Service spricht.

Stau-, Radarmelder & Co. – welche Funktionen sind sinnvoll?

Navigationsgeräte verfügen heutzutage über einige praktische Features, die mit der Navigation an sich nicht direkt etwas zu tun haben, aber für den Straßenverkehr durchaus sinnvoll sind.

Zum einen sind die meisten Navigationssysteme mit dem sogenannten TMC-Service ausgestattet. Dieser sorgt dafür, dass das Gerät ständig die neuesten Verkehrsmeldungen empfängt und so den Fahrer vor Staus warnen und gegebenenfalls eine Ausweichroute berechnen kann.

Ebenfalls praktisch ist die Warnung bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung. Ist das Fahrzeug zu schnell unterwegs ertönt ein akustisches Signal, dass den Fahrer auf die überhöhte Geschwindigkeit aufmerksam macht.

Eine nette Spielerei, die sehr populär ist, ist eine integrierte Warnung vor Radarfallen. Sie ist teilweise bereits im Lieferumfang in den Geräten enthalten oder kann kostenpflichtig nachgerüstet werden. Allerdings ist hierzu zu sagen, dass dieses Feature aus rechtlicher Sicht nicht genutzt werden darf. In Deutschland ist es zwar erlaubt Geräte mit einer Radarwarnung zu besitzen und mit sich zu führen, aber der Einsatz dieser Funktion ist verboten. Soll das Navigationsgerät auch im Ausland verwendet werden, ist es ratsam sich vorher mit der Gesetzeslage in dem jeweiligen Land vertraut zu machen.

Checkliste
 Optimale Displaygröße  5 – 7 Zoll
 Befestigungsmöglichkeiten
  • Halterung am Armaturenbrett
  • Saugnapf an der Windschutzscheibe
Stromversorgung Innerhalb des Autos:

  • Zigarettenanzünder

Außerhalb des Autos (je nach Gerät):

  • herkömmliche Steckdose
  • Zigarettenanzünder
  • über USB-Kabel an PC oder Notebook
Bedienungsmöglichkeiten
  • Fingerabdruck über Touchdisplay
  • Sprachsteuerung
Updates  Bei einigen Herstellern kostenlos
Nützliche Features
  • Warnung vor Stau
  • Warnung bei Geschwindigkeitsüberschreitung
Preis 100 – 250 Euro

TomTom, Garmin oder No-Name – welche Geräte sind die Besten?

Denkt man an Navigationsgeräte fallen einem sofort zwei Namen ein: TomTom und Garmin. Diese beiden Hersteller produzieren seit Jahren hochwertige Geräte, die durch eine benutzerfreundliche Handhabung und eine einwandfreie Funktionsweise überzeugen können. Allerdings sind diese Geräte teilweise mit hohen Kosten verbunden, weshalb viele Autofahrer zu günstigen Geräten vom Discounter greifen. Teilweise können diese preiswerten Navigationsgeräte durchaus mit ihren teureren Konkurrenten mithalten, weshalb auch hier gilt, dass man sich bei der Wahl des Herstellers auf Kundenmeinungen und dem persönlichen Geschmack stützen sollte.

Preise – wie viel muss man für ein gutes Navigationsgerät ausgeben?

Je nachdem ob man sich für ein Discount- oder Markenprodukt entscheidet variieren die Preise. Los geht es bei ca. 100 Euro, nach oben gibt es kaum Grenzen. Als ungefähren Richtwert der Preisspanne, für qualitativ und funktional gute Navigationsgeräte, kann man aber von ca. 100 bis 250 Euro ausgehen.




Konnten wir Euch mit dem Artikel weiterhelfen? Hier den Link weiterempfehlen:




Bildquelle: Amazon PartnerNet
Test-Analyse (02/2015) | Das sind die besten Navigationsgeräte