Endlich Ferien! Die besten Fahrradträger 2013 im Test

08/03/2013

Günstig, komfortabel und vor allem sicher: so sieht der optimale Fahrradträger aus. Damit Sie Ihre Ferien nicht mit der Suche nach einem geeigneten Modell verplempern müssen, haben wir bereits für Sie recherchiert und die drei besten und beliebtesten Modelle der Sommersaison 2013 ausfindig gemacht.

1. Platz

Thule Kupplungsträger

2. Platz & Preis-TIPP!

Menabo Heckträger

3. Platz

Thule ProRide Dachträger

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Was gibt es beim Kauf zu beachten?

Bei Fahrradträgern für das Auto hat man grundsätzlich die Wahl zwischen drei verschiedenen Typen, man unterscheidet Dach-, Heck- und Kupplungsträger. Jede der drei Arten hat ihre Vor- und Nachteile, welches Modell am besten für Sie geeignet ist, hängt aber auch von Ihren persönlichen Gewohnheiten ab.

Dachträger – Verstaut man seine Räder auf dem Dach, hat dies den großen Vorteil, dass man stets freien Zugang zum Kofferraum hat, was bei Heck- und Kupplungsträgern nicht der Fall ist. Benötigt man auf Reisen häufig Picknickkörbe, Jacken oder frische Kleidung aus dem Kofferraum, kann ein Dachträger daher sehr praktisch sein. Außerdem hat der Fahrer nach hinten und zur Seite stets freie Sicht, was vor allem für ängstlichere und ungeübte Fahrer eine große Erleichterung ist.

Fahrradträger Test 2013

Allerdings hat diese Form des Transports auch einige Nachteile. So verändern sich beispielsweise die aerodynamischen Eigenschaften des Fahrzeuges, der Luftwiderstand wird größer und der Schwerpunkt verlagert sich nach oben. So ist das Auto anfälliger für Windböen, bei starkem Wind oder hohen Geschwindigkeiten braucht es daher viel Fingerspitzengefühl beim Fahren.
Durch den höheren Luftwiderstand steigt leider auch der Spritverbrauch. Je nachdem, wie viele Autos man auf dem Dach transportiert, sollte man einige Liter mehr pro hundert Kilometer einrechnen.

Alles in allem eignen sich Dachgepäckträger vor allem für Menschen ohne gesundheitliche Einschränkungen, denen es keine Probleme bereitet, die Fahrräder regelmäßig aufs Dach und wieder herunter zu heben. Fährt man vor allem Landstraßen oder auf Autobahnen nicht schneller als 130 km/h, sind Dachträger eine recht gute Möglichkeit, mehrere Räder ohne Sichteinschränkungen zu transportieren. Wir empfehlen Dachträger aus diesem Grund nur für kürzere Ausflüge in die nähere Umgebung.

Heckträger – Heckträger sind hingegen auch für längere Autobahnstrecken geeignet, da sie die Aerodynamik des Fahrzeuges weniger gravierend verändern. Durch die Anbringung am Heck des Autos können die Räder bequem aus der Halterung genommen und wieder hineingesetzt werden. Daher ist diese Art von Transportsystem auch für ältere oder beeinträchtigte Menschen geeignet.
Braucht man jedoch etwas aus dem Kofferraum, müssen erst alle Räder abgeladen werden, was auf die Dauer ziemlich lästig werden kann. Außerdem ist die Sicht des Fahrers nach hinten durch die Fahrräder ziemlich eingeschränkt.

Kupplungsträger – Die teuerste Variante unter den Fahrradträgern stellen Kupplungsträger dar. Sie bieten jedoch auch am meisten Sicherheit und Komfort, weshalb sich die Investition für begeisterte Radler in jedem Fall lohnt. Wie der Name schon sagt, wird ein Kupplungsträger auf die Anhängerkupplung des Fahrzeugs montiert. Dadurch bleiben die Fahrräder im Windschatten des Autos, der Spritverbrauch steigt dementsprechend nur minimal an.
Manche Träger verfügen über einen Auszieh- oder Abklappmechanismus, so dass man den Kofferraum trotz montierter Räder bequem öffnen kann. Einziges Manko der Kupplungsträger: die Sicht nach hinten ist auch hier ziemlich eingeschränkt.

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Video-Tipp – : ADAC Fahrradträger Test aus 2011:

Geschrieben von
Bildquelle: © Alina Isakovich – Fotolia.com


  • ErnstWolpert

    interessant!

  • Karlchen

    “Je nachdem, wie viele Autos man auf dem Dach transportiert, sollte man einige Liter mehr pro hundert Kilometer einrechnen.” ???
    Wie bekomme ich die Autos auf das Dach? ;)

  • StephanTBB

    Kran? ;) Sind natürlich Fahrräder gemeint, aber lustiger Fehler :)