Test-Analyse (01/2015) | Die besten Diascanner im Vergleich


Wer hat keine alten Dias und Filmnegative im Keller gebunkert – höchste Zeit, diese für die Nachwelt zu digitalisieren. Wir haben drei Diascanner aller Preisklassen für Euch herausgesucht.

1. Platz

Canon CS 9000F Mark II

2. Platz

Ion 2SD Plus

3. Platz & Preis-Tipp!

Rollei DF S 100 SE

Canon CanoScan 9000F Mark II Test  Ion Audio Film2SDPlus Test  Rollei DF-S 100 SE Test
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In aller Kürze
Testberichte-Blogger

Unser leistungsstarker Flachbettscanner auf Platz 1 hat die höchste Scanqualität und scannt neben Dias oder Filmnegativen auch Dokumente und Papierfotos. Der Preis ist zwar nicht der günstigste, aber hier bekommt man ein Top-Multifunktionsgerät mit Infrarot-Abtastung. Der Ion-Scanner auf Platz 2 ist speziell für Dias und Negative konzipiert und punktet mit 14 Megapixeln Bildqualität und einfacher Bedienung. Auch das Rollei-Gerät auf Platz 3 scannt ausschließlich Dias und Negative. Der Preis ist verlockend günstig, doch darf man von der Qualität nicht allzu viel erwarten.

– Kaufberatung – Worauf muss beim Kauf eines Diascanners geachtet werden? –

Diascanner oder Flachbettscanner – Wer noch keinen normalen Scanner zu Hause hat, sollte sich die Anschaffung eines Kombigeräts überlegen. Denn Flachbettscanner digitalisieren nicht nur Dias und Negative, sondern auch Fotos und Dokumente. Diascanner kommen besser mit suboptimal belichteten Dias klar und sind manchmal die bessere Alternative, insbesondere wenn von den Dias Abzüge auf Papier gemacht werden sollen. Auf Platz 1 befindet sich ein Flachbettscanner, die beiden anderen Modelle sind reine Dia- und Filmscanner.

Scanqualität – Gute Resultate erzielt man durch eine hohe Auflösung beim Scannen. Sollen die Bilder lediglich am Bildschirm bearbeitet und betrachtet werden, so reicht eine Auflösung von 1.200 dpi vollkommen aus. Diascanner TestWill man die Bilder ausdrucken, ist man mit mindestens 1.600 dpi besser beraten. Flachbettscannern wird eine höhere Sensorauflösung zugeschrieben, doch in der Praxis halten sie im Gegensatz zu speziellen Diascannern die spezifizierten Auflösungen seltener ein. Unser Platz 1 bietet die bei weitem höchste Scanauflösung, gefolgt von Platz 2 und 3.

Staub- und Kratzerkorrektur – Scanner mit automatischer Retusche von Staub und Kratzern sind praktisch und sparen einiges an Zeit, da man sich die anschließende Bildbearbeitung spart. Dieses Feature ist meist nur bei nicht ganz günstigen Modellen wie unserem Platz 1 vorhanden. Platz 2 und 3 haben keine automatische Staub- und Kratzerkorrektur.

Bildbearbeitung – Je nach Qualität der zu digitalisierenden Dias und Filmnegative sowie der Scanqualität, ist Bildbearbeitung im Anschluss an den Scanprozess notwendig. Viele Diascanner haben bereits Bildbearbeitungsprogramme im Zubehör. Diese sind jedoch meist rudimentär ausgestattet. Bei den Geräten auf Platz 1 und 2 ist Software zur Nachbearbeitung von Bildern enthalten.

1. Platz

Canon CanoScan 9000F Mark II Test

2. Platz

Ion Audio Film2SDPlus Test

3. Platz

Rollei DF-S 100 SE Test

Bildqualität k.A. 14 Megapixel 5 Megapixel
Scanqualität max. 9.600 x 9.600 dpi (Filmscan), max. 4.800 x 4.800 dpi (Fotos und Dokumente) 2.592 x 1.680 dpi 2.520 x 1.680 dpi
Verbindungs-möglichkeiten USB USB, SD/MMC USB, AV, SD/MMC
Scaninhalte
Papierfotos, Dokumente, Dias, Negative Dias, Negative Dias, Negative
Zubehör
Netzkabel, USB-Kabel, Filmhalter für KB-Filmstreifen, Halter für Dias, Filmhalter für 120er Rollfilm, CD-ROM mit Software CD-ROM mit Software, SD-Karte, USB- und Videokabel, Reinigungsbürste und Netzstecker Reinigungsbürste, USB-, AV-Kabel, Stromadapter
Preis ca. 200 € ca. 120 €
ca. 60 €
Bewertung
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Geschwindigkeit – Teurere Geräte brauchen meist weniger Zeit pro Scan. Schnelleinzugshalter oder Halter für mehrere Dias, wie bei unseren Plätzen 2 und 3 vorhanden, sind praktisch und sparen Zeit. Flachbettscanner wie unser Modell auf dem ersten Platz verfügen über eine größere Scanfläche, wodurch mehrere Dias gleichzeitig platziert werden können.

Stiftung Warentest – Neue Diascanner-Modelle kommen selten auf den Markt und werden dementsprechend nicht so oft getestet. Auch unsere drei Geräte wurden von Stiftung Warentest noch nicht untersucht.

Preis – Für Profigeräte kann man Tausende von Euro ausgeben. Im Heimgebrauch reichen jedoch auch günstigere Diascanner aus. Geräte unter 150 Euro liefern teilweise bereits gute Resultate, wenn auch die Bildqualität nicht immer ideal ausfällt. Meist gilt: je höher der Preis, desto höher die Scanqualität. Unser Platz 3 ist am günstigsten, die Plätze 2 und 1 liegen eher im unteren mittleren Preissegment.


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Bildquelle: Amazon PartnerNet
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